Daniel Wellington AB

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Staatsanwaltschaft Essen stellt Ermittlungsverfahren ein

Etliche Händler sind derzeit von Maßnahmen der Daniel Wellington AB betroffen. Der Vorwurf lautet, Plagiate anzubieten und zu vertreiben. Deswegen werden kostenpflichtige Abmahnungen ausgesprochen, Grenzbeschlagnahmeverfahren betrieben und auch Strafverfahren initiiert.

Derjenige, der gefälschte Ware verkauft, verhält sich nicht nur wettbewerbswidrig sondern macht sich auch strafbar. Deswegen sind die Vorwürfe von Daniel Wellington durchaus brisant. Fälschungsvorwürfe sind für Onlinehändler schwer zu handhaben. Im Grunde braucht der Rechteinhaber die Fälschung nur zu behaupten, dann muss der Onlinehändler die Ordnungsgemäßheit der Ware darlegen und beweisen, was allein schon aufgrund der Vertriebswege der Produkte sehr schwierig sein kann.

Daniel Wellington nimmt für sich in Anspruch, hochwertige Produkte am Markt abzusetzen. Schaut man sich die Produkte und deren Preisgestaltung an, so dürfte man eher von billig hergestellter Massenware ausgehen. So war auch eine der von Daniel Wellington angerufenen Staatsanwaltschaften vom wirklichen Verkaufspreis der Produkte sichtlich überrascht. Umso erfreulicher ist es, dass vor diesem Hintergrund die Plagiatsvorwürfe entkräftet werden konnten. In jedem Fall ein Grund, um sich gegen die Vorgehensweise von Daniel Wellington hartnäckig zur Wehr zu setzen und auch Zwangsmaßnahmen der Exekutive nicht einfach so über sich ergehen zu lassen.

Wenn Sie von Verfahren der Daniel Wellington AB betroffen sind, können Sie sich jederzeit an uns im Rahmen der kostenlosen Erstberatung wenden.