Abmahnung IDO

Abmahnung IDO

Vorsicht vor irreführender Berichterstattung im Internet!

Dem Abmahnschutzbrief-Team wird erneut eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung des IDO, dem , ., vorgelegt. Der IDO dürfte den meisten Onlinehändlern geläufig sein. Etliche sind bereits von der aktiven Abmahntätigkeit des IDO betroffen gewesen. Jüngst keimte wohl Hoffnung auf, denn im Internet wurde unter Berufung auf eine erstinstanzliche Entscheidung des LG Berlin verbreitet, dass der IDO e. V. nicht mehr oder vorerst nicht mehr und auch zukünftig nicht mehr abmahnen darf. Viele Onlinehändler fragen sich daher, ob sie auf die nach wie vor ausgesprochenen Abmahnungen des IDO überhaupt noch reagieren sollen. Hier kann nur dringend davor gewarnt werden, sich auf eine derartige Berichterstattung zu verlassen. Die Anzahl der Gerichte, die die Aktivlegitimation des IDO bestätigt haben, ist nämlich sehr groß. Demgegenüber auf die Entscheidung einer einzelnen Kammer des LG Berlin zu hoffen, ist wenig erfolgversprechend.

Der IDO mahnt häufig leicht festzustellende wettbewerbsrechtliche Fehler ab. Genauso leicht wie diese Fehler festzustellen sind, sind sie aber auch abzustellen oder gar zu vermeiden. Nutzen Sie die Rechtstexte im Rahmen des Abmahnschutzbriefes, und Sie bleiben von derartigen Abmahnungen verschont.

Die hier vorliegende Abmahnung beanstandet das Fehlen eines Muster-Widerrufsformulars,  das Fehlen der Pflichtinformationen über das Bestehen eines gesetzlichen Mängelhaftungsrechtes für Waren, die Werbung mit einem versicherten Versand, die Angabe unbestimmter Lieferzeiten und das Fehlen einer Datenschutzerklärung.

Die beanstandeten Punkte sind im Grunde die Klassiker jeder wettbewerbsrechtlichen Abmahnung. Sie dürften einem gewerblichen Onlinehändler eigentlich nicht passieren, und das muss auch gar nicht sein: Mit den Rechtstexten des Abmahnschutzbriefes sind Sie jederzeit auf der sicheren Seite.