Scheinprivate Verkäufer schädigen den Onlinehandel

Immer mehr Onlinehändler ärgern sich über das Phänomen der scheinprivaten Anbieter. Das sind Verkäufer, die von sich behaupten, Privatanbieter zu sein, obwohl sie mit Gewinnerzielungsabsicht handeln. Während es für gewerbliche Verkäufer immer schwieriger wird, sich den steigenden rechtlichen Anforderungen zu stellen, können solche Anbieter durch den unzulässigen Ausschluss der Widerrufs- und Gewährleistungsrechte, durch Einsparung von Rücksendekosten und eBay-Gebühren höhere Gewinne generieren. Umsatzsteuer: Ein Fremdwort. Einkommenssteuer wohl auch. Redlichen Onlinehändlern gehen so Umsätze in Millionenhöhe verloren.

Wer sich auf derart unlautere Weise Vorteile verschafft, kann von jedem Wettbewerber auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Scheinprivate verhält sich grob wettbewerbswidrig. Deswegen hat der Gesetzgeber die Scheinprivaten auch die sogenannte Schwarze Liste gesetzt. Stets unlauter ist danach:

Die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, der Unternehmer sei Verbraucher oder nicht zum Zweck seines Geschäftes, Handels, Gewerbes oder Berufs tätig.

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