Direktvertrieb wehrt sich gegen scheinprivate Verkäufer

Neben Mode zählt Kosmetik zu den beliebtesten Einkaufsobjekten in Deutschland. Immer mehr Menschen legen Wert auf Ihre Gesundheit und ein gepflegtes Äußeres. Darauf hat auch die Direktvertriebsbranche reagiert. Unternehmen, die im Rahmen von sog. „Homepartys“ kosmetische Produkte verkaufen, sind dabei sehr erfolgreich. Das gilt auch für die Berater. Wer sich einen festen Kundenstamm aufbaut, kann schnell mehrere 1000 Euro im Monat verdienen. Die Vergütungssysteme im Direktvertrieb sehen Handelsspannen von bis zu 50 % und darüber vor.

Ein großes Problem für den Direktvertrieb sind die zahlreichen scheinprivaten Anbieter auf Internetplattformen wie z. B. Ebay. Das sind Verkäufer, die vorgeben, Privatanbieter zu sein, obwohl der Umfang ihrer Geschäftstätigkeit mit einem privaten Gelegenheitsverkauf nichts zu tun hat. Das sind aber auch Verkäufer, die Markenprodukte des Direktvertriebs im Internet zu Preisen anbieten, die erheblich unter den Preisen der offiziellen Verkaufsveranstaltungen liegen. So kommt es regelmäßig vor, dass Verkaufsberater oft noch im Rahmen der Verkaufsveranstaltung selbst darauf hingewiesen werden, dass das angepriesene Produkt im Internet erheblich günstiger zu haben sei. So kommt der Verkaufsberater im Direktvertrieb natürlich auf keinen grünen Zweig.

Solche Anbieter, die sich nicht an die Preisempfehlungen der Hersteller halten, können zusätzlich durch Einsparung von Ebay-Gebühren, den unzulässigen Ausschluss von Widerrufs- und Rückgaberechten sowie das Verweigern von Gewährleistungsansprüchen erheblich höhere Gewinne generieren, als der redliche Verkäufer. Unschwer zu erraten ist es, wie der Pseudoprivate es mit seinen steuerlichen Pflichten hält.

Viele Berater im Direktvertrieb beschweren sich zu Recht, dass es wegen der Scheinprivaten zu einem Preiskampf kommt, bei dem der Ehrliche im Grunde chancenlos ist.

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