Die Geltung gesetzlicher Informationspflichten bei Apps

Die Geltung gesetzlicher Informationspflichten bei Apps

OLG Hamm, 20.05.2010 – Aktenzeichen I-4 U 225/09

Mobileshopping ist ein starker Wachstumsmarkt. Heutzutage gibt es im Grunde kein Produkt mehr, das nicht auch über spezielle „Apps“ eingekauft werden kann. Aus rechtlicher Sicht gilt für das mobile Internet nichts anderes als für den restlichen Bereich des Internets. So hat das Oberlandesgericht Hamm bereits im Mai 2010 entschieden, dass Onlinehändler auch für die Inhalte ihrer Angebote verantwortlich sind, die der Plattformbetreiber automatisch für den Abruf auf den Apple iPhone oder auch dem iPod Touch über eine App angeboten hatte. Das OLG Hamm stellt in seinem Urteil vom 20.05.2010 zu 4 U 225/09 klar, dass die gesetzlichen Informationspflichten für Internetshops genauso für das Angebot für spezielle Apps im Mobile Commerce gelten.